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2013

18.11.2013 - Alles Wissenswertes zur Rauchwarnmelderpflicht
Bild 0 von Alles Wissenswertes zur RauchwarnmelderpflichtDer Landtag von Baden-Württemberg hat am 16. Juli 2013 eine Rauchwarnmelderpflicht beschlossen. Die Warngeräte müssen ab sofort in Neubauten und bis Ende 2014 in bestehenden Gebäuden installiert werden. Jährlich sterben rund 600 Menschen in Deutschland bei Bränden, die Mehrzahl von ihnen in Privathaushalten.

95 Prozent fallen dabei nicht den Flammen zum Opfer sondern einer Rauchvergiftung. Rauchwarnmelder können diese Gefahren reduzieren. Sie warnen zuverlässig, auch im Schlaf, vor Brandrauch und geben ihnen die Möglichkeit sich selbst und andere in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu rufen.

Doch wie genau sieht die neue Regelung aus? Wer ist für den Einbau und die Betriebsbereitschaft verantwortlich? Und in welchen Räumen müssen Rauchwarnmelder installiert werden? Fragen und Antworten finden Sie hier.

Ab wann gilt die Verpflichtung?

Das Gesetz wurde am 22. Juli 2013 im Gesetzblatt verkündet. Damit gilt die Verpflichtung, wenn die Baugenehmigung nach diesem Tag erteilt wurde. Soweit keine Baugenehmigung erteilt wurde, z.B. bei Bauvorhaben im Kenntnisgabeverfahren, gilt die Verpflichtung, wenn das Gebäude bis zu diesem Tag noch nicht bezugsfertig war. Alle anderen Gebäude gelten als bestehende Gebäude.

Gibt es eine Übergangsfrist?

Eigentümerinnen und Eigentümer bestehender Gebäude sind verpflichtet, diese bis zum 31. Dezember 2014 entsprechend auszustatten.

Wer ist für den Einbau und die Betriebsbereitschaft der Melder verantwortlich?

Der Einbau der Rauchwarnmelder obliegt den Bauherrinnen und Bauherren. Bei bestehenden Gebäuden sind die Eigentümerinnen und Eigentümer für den Einbau verantwortlich. Die Verpflichtung der Eigentümerinnen und Eigentümer erstreckt sich ggf. auch auf den Austausch nicht mehr funktionstüchtiger Rauchwarnmelder durch neue Geräte. Der Einbau von Rauchwarnmeldern ist verfahrensfrei (vgl. Nr. 2 Buchstabe e des Anhangs zu § 50 Abs. 1 LBO).

Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzerinnen und Besitzern, es sei denn, die Eigentümerin oder der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst. Bei Mietwohnungen liegt es also in der Regel in der Verantwortung der Mieterin oder des Mieters als Wohnungsbesitzerin oder -besitzer, zum Beispiel einen Batteriewechsel an den Rauchwarnmeldern rechtzeitig durchzuführen.

Besondere behördliche Überprüfungen des Einbaus, die über die allgemeine Bauaufsicht hinausgehen, sowie wiederkehrende Kontrollen sind nicht vorgesehen. Es liegt in der Verantwortung der jeweiligen Verpflichteten, für die Installation sowie für die Betriebsbereitschaft der Rauchwarnmelder Sorge zu tragen.

In welchen Räumen müssen Rauchwarnmelder installiert werden?

Alle Aufenthaltsräume, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen, sowie Rettungswege von solchen Aufenthaltsräumen in derselben Nutzungseinheit (z.B. Flure und Treppen innerhalb von Wohnungen) sind jeweils mit mindestens einem Rauchwarnmelder auszustatten. Solche Aufenthaltsräume finden sich als Schlafzimmer, Kinderzimmer oder Gästezimmer insbesondere in Wohnungen, aber auch in anderen Gebäuden, wie z.B. in Gasthöfen und Hotels, Gemeinschaftsunterkünften, Heimen oder Kliniken.

In welcher Weise müssen Rauchwarnmelder installiert werden?

Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Genaue Angaben zur Standortwahl, Montage und Wartung sind in den Herstelleranweisungen enthalten, die zusammen mit den Rauchwarnmeldern geliefert werden. Nach diesen Anleitungen können Rauchwarnmelder einfach mit Schrauben, Dübeln oder Spezialklebstoff montiert werden. Dabei müssen die Informationen der Herstellerfirmen auch den Mieterinnen und Mietern bereitgestellt werden, damit sie die erforderliche Inspektion der Rauchwarnmelder und die Funktionsprüfung der Warnsignale sowie gegebenenfalls den Austausch der Batterien durchführen können.

Welche Eigenschaften müssen die zu installierenden Rauchwarnmelder haben?

Rauchwarnmelder werden nach der Norm DIN EN 14604 in Verkehr gebracht und tragen ein entsprechendes CE-Zeichen.

Dürfen bereits installierte Melder weiter benutzt werden?

Bereits vorhandene Rauchwarnmelder dürfen grundsätzlich weiter benutzt werden. Sofern eine Mieterin oder ein Mieter schon Rauchwarnmelder installiert hatte, sollte sich die Eigentümerin oder der Eigentümer von der ordnungsgemäßen Ausstattung bzw. Installation und Betriebsbereitschaft überzeugen und dies dokumentieren. Allerdings ist die Eigentümerin oder der Eigentümer nicht verpflichtet, bereits vorhandene Melder weiter zu verwenden. Und hier finden sie das beste swiss fake watches

Sind in den Aufenthaltsräumen bereits geeignete Brandmelde- oder Alarmierungsanlagen vorhanden, kann auf eine zusätzliche Installation von Rauchwarnmeldern verzichtet werden.

Müssen Rauchwarnmelder vernetzt werden?

Nein. Bei sehr großen Nutzungseinheiten kann eine Vernetzung der Rauchwarnmelder innerhalb einer Nutzungseinheit sinnvoll sein, gefordert ist sie jedoch nicht.

Muss die Betriebsbereitschaft auch bei Abwesenheit der Nutzer gewährleistet sein? Swiss Fake Watches

Der Rauchwarnmelder soll ausschließlich Menschen warnen, die sich in der vom Brand betroffenen Nutzungseinheit (Wohnung) aufhalten. Rauchwarnmelder sind weder geeignet, noch dazu bestimmt, Sachwerte zu schützen oder einer Brandausbreitung vorzubeugen. Wenn sich keine Menschen in dieser Nutzungseinheit aufhalten, darf die Betriebsbereitschaft sogar für diesen Zeitraum (z.B. Urlaub) unterbrochen werden; dies kommt jedoch nur in Betracht, wenn es technisch möglich ist und nicht die Eigentümerin oder der Eigentümer die Verpflichtung zur Sicherstellung der Betriebsbereitschaft übernommen hat.

Welches Risiko tragen Eigentümer bzw. Mieter, wenn sie ihren jeweiligen Verpflichtungen nicht nachkommen?

Alle Personen, die ihren Pflichten nicht nachgekommen sind, verhalten sich rechtswidrig; ein Bußgeld ist allerdings nicht vorgesehen.

Gibt es Rauchwarnmelder für Menschen mit Gehöreinschränkungen?

Für Menschen mit Gehöreinschränkungen gibt es Rauchwarnmelder, die mit Blitzeinrichtungen und Rüttelkissen verbunden werden. Das Gesetz schreibt jedoch nur einen Mindestschutz durch die Eigentümerin oder den Eigentümer mit herkömmlichen batteriebetriebenen Rauchwarnmeldern nach DIN EN 14604 vor. Zur Anbringung solch technischer Zusatzausstattung für gehörlose oder hörgeschädigte Mieterinnen oder Mieter ist die Eigentümerin oder der Eigentümer nicht verpflichtet, der Einbau ist jedoch zu dulden.

Ergänzende Hinweise und Empfehlungen Rauchwarnmelder können über Netzstrom oder mit Batterie betrieben werden. Bei Geräten mit Batteriebetrieb ist zu unterscheiden zwischen solchen, die mit handelsüblichen Batterien betrieben werden, die von der Benutzerin oder vom Benutzer auszuwechseln sind, und solchen mit fest eingebauten Langzeitbatterien; letztere müssen bei leeren Batterien komplett ausgetauscht werden. Bei allen Betriebsarten sollte jedenfalls das von der Herstellerfirma empfohlene Datum für den Austausch der Geräte beachtet werden, da die Zuverlässigkeit durch Verschmutzung des optischen oder photoelektrischen Systems sowie durch Alterung der Bauteile nach etwa zehn Jahren sinkt.

Textquelle(www.baden-wuerttemberg.de)

2010

02.01.2010 - NOTRUF - und was Sie dazu wissen müssen
Bild 0 von NOTRUF - und was Sie dazu wissen mssenAm 18. März 2009 trat die neue Notrufverordnung in Kraft.
Unter anderem wird in der Notrufverordnung neben der europaeinheitlichen Notrufnummer 112 die in Deutschland seit Jahrzehnten eingeführte Notrufnummer 110 festgeschrieben, die traditionell für den Polizeinotruf genutzt wird.

Für die Bürger, die einen Notruf über ein Mobiltelefon absetzen wollen, ist es wichtig zu beachten, dass es spätestens ab dem 1. Juli 2009 erforderlich sein wird, dass in das Mobiltelefon eine so genannte SIM-Karte eingelegt wird und diese betriebsbereit ist. Dabei handelt es sich um eine kleine mit einem Chip versehene Karte, die man bei Abschluss eines Mobilfunkvertrages von seinem Dienstanbieter ausgehändigt bekommt und auf der sich die Daten befinden, die den Anschluss gegenüber dem Netz technisch berechtigen.
Die Änderung gegenüber dem bisherigen Verfahren, bei dem Notrufe auch ohne SIM-Karte abgesetzt werden konnten, wurde notwendig, um dem Missbrauch der Notrufnummer 112 Einhalt zu gebieten. In Spitzenzeiten waren nach Angaben der Notrufabfragestellen über 80 Prozent aller Anrufe missbräuchlich.

Das führte dazu, dass Notrufe von Menschen, die sich wirklich in Not befanden, nur verzögert bearbeitet und diesen damit Hilfeleistungen erst verzögert bereitgestellt werden konnten. Eine Möglichkeit, diese Art des Notrufmissbrauchs zu verfolgen, bestand nicht, da hierbei aus technischen Gründen keine personenbezogenen Daten erhoben werden konnten. Mit der neuen SIM-Karten-Regelung wird sich dies ändern. Weiterhin ist trotz der mit einer SIM-Karte einhergehenden Bindung an einen Dienstanbieter sichergestellt, dass Notrufe zur "112" auch dann abgesetzt werden können, wenn man sich gerade in einem Gebiet aufhalten sollte, das nicht vom eigenen, sondern nur von einem anderen Mobilfunkanbieterversorgt wird.

Einsatz - Rauch im Gebäude

Notrufnummer 112

Die 112 ist mittlerweile eine europaweit eingeführte Notrufnummer. Über diese Nummer erreichen Sie in Deutschland die Feuerwehr und den Rettungsdienst 24 Stunden am Tag.
Die 112 ist bundesweit nicht kostenpflichtig und ist ausschließlich für NOTRUFE reserviert. Der Missbrauch des Notrufs wird allerdings geahndet und ist mit Geld- oder Gefängnisstrafen abzubüßen. Die Nummer des Anrufers wird im Übrigen (auch bei analogen Anschlüssen) übermittelt und kann so jederzeit nachverfolgt werden.
Dennoch scheuen Sie sich nicht die Feuerwehr oder den Rettungsdienst zu verständigen. Auch wenn Sie ein Feuer selbst gelöscht haben oder sich ein ursprünglich medizinischer Notfall als doch nicht so dramatisch erweist und kein Transport ins Krankenhaus erforderlich wird, diese Einsätze sind für Sie mit keinen Kosten verbunden.

112 Mobil
Beachten Sie, dass sich Ihr Handy unabhängig von Ihrem Standort in ein benachbartes Funknetz einbuchen kann und Ihr Anruf daher u. U. nicht bei der zuständigen Leitstelle aufläuft. Nennen Sie daher unbedingt Ihren Aufenthaltsort, damit der Notruf an die richtige Stelle geleitet wird.
Wie Sie die Feuerwehr oder den Rettungsdienst richtig verständigen lesen Sie unten.

Notrufnummer 110
Die 110 ist bundesweiter Notruf der Polizei. Dieser ist wie die 112 nicht kostenpflichtig und 24 Stunden am Tag besetzt. Die Polizei und die Feuerwehr, bzw. der Rettungsdienst werden oftmals von örtlich getrennten Stellen alarmiert, d.h. das nicht immer automatisch, wenn Sie die Polizei verständigen auch ein Rettungsmittel der Feuerwehr oder des Rettungsdienstes hinzukommt. Informieren Sie daher bei Verkehrsunfällen mit Verletzten vorrangig die Feuerwehr und den Rettungsdienst über die 112, automatisch wird durch diese auch die Polizei verständigt.

110 Mobil
Beachten Sie, dass nicht alle Mobilnetzbetreiber die 110 als Notruf vorgesehen haben, d.h. dieser kann u. U. von Ihrem Handy nicht als Notruf erkannt werden. Wählen Sie daher die 112.

Rufnummer 19222

Die Notrufnummer des Rettungsdienstes wurde mit der neuen Notrufverordnung abgeschafft. Die 19222 soll nicht mehr für Notrufe verwendet werden!

01.01.2010 - NOTRUF - was sie sagen müssen
Bild 0 von NOTRUF - was sie sagen mssenDie 5 "W"-Fragen:

Wo ist es passiert?

Nennen Sie Ihren Ort, den Stadtteil, die Straße und die Hausnummer!

Was ist passiert?

Beschreiben Sie was passiert ist, z.B. ein Verkehrsunfall oder ein Sturz aus großer Höhe.

Wie viele Personen sind betroffen?

Nennen Sie die Anzahl der Verletzten oder in Not geratenen Personen. Auch wenn sich noch Menschen bei einem Brand im einem Gebäude aufhalten ist diese Information wichtig!

Wer ruft an?

Nennen Sie Ihren vollständigen Namen und eventuell Ihre Rückrufnummer.

Warten auf Rückfragen!

Legen Sie nicht gleich auf. Falls der Disponent nicht alles verstanden hat oder noch Fragen hat, sollten Sie auf jeden Fall am Telefon bleiben.



Alternative Notrufmeldeeinrichtungen

Sollten Sie einmal in eine Notsituation geraten in der Sie nicht sofort ein Telefon zur Verfügung haben stehen Ihnen an vielen öffentlichen Stellen Alarmierungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Öffentliche Telefone

Von jedem öffentlichen Telefon können Sie über die Nummern 112 und 110 schnelle Hilfe erhalten. Sie benötigen dazu weder Kleingeld noch eine Telefonkarte! Die Nummer des Telefons wird der Feuerwehr oder der Polizei mit dem Standort auf einer Karte angezeigt, so dass jeder Anruf sofort zurückverfolgt werden kann.

Druckknopfmelder

Diese roten Kästen finden sich in vielen öffentlichen Gebäuden und auch in Betrieben. Je nach Ausführung kann der durch das Drücken des Knopfes ausgesandte Alarm entweder bei einer zentralen Stelle im Gebäude auflaufen und/ oder zur Feuerwehr weitergeleitet sein. Das heißt, dass u. U. beim Betätigen eines Druckknopfmelders nur der hausinterne Räumungsalarm ausgelöst wird, wodurch alle im Gebäude befindlichen Personen aufgefordert werden, das Haus zu verlassen. Auf jeden Fall sollte aber nach Betätigen eines Druckknopfmelders die Feuerwehr darüber hinaus per Telefon über die 112 informiert werden.

Notrufsäulen

Die Notrufsäulen finden sich hauptsächlich an Bundesstraßen und Autobahnen. Von Ihnen kann ein Notruf abgesetzt werden. Das Prinzip ist ähnlich wie bei den öffentlichen Telefonen, denn die angerufene Stelle ? in dem Fall entweder die Autobahnmeisterei oder die Feuerwehr- bzw. Rettungsleitstelle ? kann durch die Nummer erkennen wo sie sich befinden. Die Leitpfosten entlang der Straße weisen Ihnen durch einen schwarzen Pfeil am oberen Ende die Richtung zur nächstgelegenen Notrufsäule.

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